GM-CONSULT-MV Tel./ Fax: +49 (0) 381/375 8648 |
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Aktuelles bei GM-Consult-MV: |
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15. Dezember
Danke für die gute Zusammenarbeit!
Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Neues Jahr Weihnachtszeit, das Jahresende sowie auch das Ende der Laufzeit des Projektes GM-Consult-MV sind gleich drei gute Gründe, um sich auf diese Weise nochmals herzlich bei allen Partnerinnen und Partnern im Aktionsprogramm "Implementierung von GM in die Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik" zu bedanken. Dass wir zusammen gut und erfolgreich gearbeitet haben, war sicher für alle Teilnehmende auf der Tagung am 11.11.2005 erneut deutlich zu spüren. Bei GM-Consult-MV sind bezogen auf den Abschluss des Aktionsprogramms viele gute Rückmeldungen für die 10+1 Projekte angekommen. Übrigens können bei Bedarf gerne weitere Dokumentationen über unsere bisherige Adresse im Heiligengeisthof 3 bezogen werden. Unter der bisherigen Adresse und dem Telefonanschluss von GM-Consult-MV wird ab Januar 2006 ein neues Projekt zum Aufgabenfeld Vereinbarkeit von Beruf und Familie unter Trägerschaft des Landesfrauenrates M-V zu erreichen sein. Damit können wir in einem Teilbereich die von uns begonnene Arbeit zur Sensibilisierung für GM und Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern in M-V fortführen. Wir wünschen Allen sowohl ein frohes Weihnachtsfest als auch ein gutes, in allen Bereichen des Lebens erfolgreiches und ausgewogenes Neues Jahr. Das Team von GM-CONSULT-MV |
Einladung zum Abschluss der Projektverlängerung "Berufe haben (k)ein Geschlecht"
Am 19. Dezember 2005 von 10:00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr findet im großen Seminarraum im Frauenbildungsnetz M-V e. V. die Abschlussveranstaltung statt. Dort werden die Ergebnisse der Befragung zum Berufswahlverhalten von Jungen und Mädchen in M-V vorgestellt. Anmeldungen bitte bis spätestens 08. Dezember 2005 an "Berufe haben (k)ein Geschlecht", Tel.: 0381-3757700 oder per e-mail. |
Abschlusskonferenz zur Umsetzung des "Aktionsprogramms zur Implementierung von Gender Mainstreaming"
In den vergangenen drei Jahren konnten von den zehn Einzelprojekten und dem Begleitprojekt GM-Consult-MV bei der Implementierung von GM in Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen im Rahmen des Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklungsprogramms umfangreiche Ergebnisse und Produkte vorgelegt werden. Auf der Abschlusskonferenz am 11.11.2005 im Trihotel Rostock fand die Arbeit des GM-Netzwerk-MV ihren offiziellen Abschluss. In einer Gesprächsrunde erörterten am Vormittag u. a. der Minister für Arbeit, Bau und Landesentwicklung, Herr Helmut Holter sowie die Frauen- und Gleichstellungsbeauftrage der Landesregierung, die parlamentarische Staatssekretärin Frau Dr. Margret Seemann, Erfolge, Hemmnisse und weitere Schritte bei der Umsetzung der GM-Strategie in M-V. Die Dokumentation zur Abschlusstagungsteht steht im pdf-Format hier zum Download bereit.
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Forschungskolloquium im IZFG
Das Interdisziplinäre Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien (IZFG) startet im Wintersemester ein interdisziplinäres Forschungskolloquium "Gender als erkenntnisleitende Kategorie", auf dem aktuelle Forschungsarbeiten vorgestellt und diskutiert werden sollen. Auch für interessierte Studierende in der Abschlussphase soll das Kolloquium offen sein. Ein Terminplan mit den einzelnen Themen wird in Kürze auf der Webseite des IZFG www.uni-greifswald.de/~izfg zu finden sein. |
Abschlusskonferenz "Blick zurück nach vorn -
in MV gemeinsam Gleichstellung gestalten" Auf unserer Abschlusskonferenz wollen wir die Ergebnisse bei der Umsetzung des "Aktionsprogramms zur Implementierung von Gender Mainstreaming in MV" vorstellen. Weiterhin sollen Erfahrungen verallgemeinert sowie nächste Schritte zur Nachhaltigkeit der begonnenen Prozesse vorgeschlagen und diskutiert werden. Die Veranstaltung findet am 11. November 2005 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr im Trihotel Rostock statt. Anmeldungen bitte bis spätestens 01. November 2005 an GM-Consult-MV, Tel.: 0381-3758648 oder per e-mail. Die Einladung steht außerdem im pdf.Format hier zum Download bereit. |
Auch das noch...
GM in der Kinder- und Jugendhilfe in MV Dies ist das Motto einer Tagung, die am 30.11.2005 in der Bildungsstätte Schabernack e. V. in Güstrow stattfindet. Bei dieser Tagung geht es um die Notwendigkeit, Implementierung und um die Wirkung von Konzepten des Gender Mainstreaming. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung und zu den Anmeldeformalitäten unter Tel: 03843 / 8338-0 oder per E-mail. |
Merkel wäre die wohl mächtigste Regierungschefin der Welt
Eine Wahl der CDU-Chefin Angela Merkel zur Bundeskanzlerin würde sie an der Spitze des Industriestaates Deutschland zur wohl mächtigsten Regierungschefin der Welt machen. Obwohl in 10 Staaten Frauen als Staats- oder Ministerpräsidentinnen amtieren, spielen sie international in den meisten Fällen keine große Rolle. Ihre Macht ist höchstens innenpolitisch mit der einer deutschen Kanzlerin vergleichbar. Auch europäische Königinnen repräsentieren eher statt zu regieren. Während die niederländische Königin Beatrix sich in Regierungsgeschäfte einmischt, überlassen Großbritanniens Königin Elizabeth II. und die dänische Königin Margrethe II. die Politik ihren Ministerpräsidenten. |
Frauen am Ball- Analysen und Perspektiven der Genderforschung
Unter diesem Motto veranstaltet das Institut für Sportwissenschaft und Sport an der Universität Erlangen-Nürnberg vom 27.10. bis zum 29.10.2005 ein Internationales Symposium. Anmeldung unter www.frauen-fussball.org oder Fax: +49(0)9131/85 25 002. AnsprechpartnerIn: Yvonne Weigelt und Wolfgang Fischer, Tel: 09131-85 25 012 oder per E-mail. |
Neue Studie "Väter aktiv" von Duncan Fisher, Vorstand von Fathers Direct
Die Studie zeigt eine Umstrukturierung der elterlichen Rollen in Europa auf - es ist ein Trend zur aktiveren Vaterschaft zu verzeichnen. Dabei steht Schweden in der westlichen Welt an der Spitze, wo 45% der Männer die Kinderpflege übernehmen. Im europäischen Durchschnitt sind es ein Drittel der Väter. Mehr Infos unter www.fathersdirekt.com. |
Literaturhinweis:
Gemini - Gender Mainstreaming in Niedersachsen / Grundlagen und Beispiele Die Broschüre beleuchtet die Historie und Hintergründe von Gender Mainstreaming und stellt andererseits aktualisierte Beispiele aus Modellprojekten in der niedersächsischen Landesverwaltung sowie einer Kommune dar. Die Broschüre kann unter www.ms.niedersachsen.de heruntergeladen werden. |
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16. September 2005
Konferenz des Deutschen Frauenrates zum 10. Jahrestag der 4. Weltfrauenkonferenz von Peking
Die Aufgaben, die die Pekinger Aktionsplattform weltweit zur Gleichstellung von Frauen und Männern stellt, sind in vielen Ländern noch lange nicht erfüllt, zog die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christel Riemann-Hanewinkel in ihrer heutigen Eröffnungsrede Bilanz. Die Aktionsplattform müsse deshalb eines der "wichtigsten gleichstellungspolitischen Bezugsdokumente auf internationaler Ebene" bleiben. Die Konferenz findet vom 16. bis 18.09.05 in Berlin statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.frauenrat.de |
Genanet veröffentlicht Kernaussagen der Parteien zu den Wahlprüfsteinen
In unserer aktuellen Meldung vom 18. Juli berichteten wir darüber, dass Genanet - die Leitstelle Gender, Umwelt und Nachhaltigkeit - anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl neun Wahlprüfsteine entwickelt hat. Inzwischen wurde auch die Zusammenfassung der Kernaussagen der Parteien veröffentlicht. Die vollständigen Antworten kann man auf der Website von Genanet www.genanet.de/wahlpruefsteine.html nachlesen. Eine tabellarische Gegenüberstellung aller Antworten kann hier heruntergeladen werden. |
Vätererfahrungen
nach der Trennung vom Ehe- oder Lebenspartner Das Institut für Geschlechter- und Generationenforschung an der Universität Bremen veröffentlichte den Abschlussbericht zum Forschungsprojekt "Vätererfahrungen nach der Trennung vom Ehe- oder Lebenspartner". Fazit dieser Studie ist, dass Väterlichkeit nur gedeihen kann, wenn sie auch nach der Trennung respektiert wird. Der Väterlichkeitsverlust ist für die Kinder ein hartes Los. Justiz- und Familienpolitik sollten alles tun, um ihnen dieses Los zu ersparen. Der Abschlussbericht kann hier heruntergeladen werden. |
Fachtagung "Gender Works! Gender Mainstreaming:
Gute Beispiele aus der Facharbeit" Das GenderKompetenzZentrum führt am 10.11.2005 eine ganztägige Fachtagung im Senatssaal der Humboldt-Universität Berlin durch. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der praktische Nutzen von Gender Mainstreaming. An konkreten Beispielen aus der Facharbeit wird gezeigt, was die Umsetzung der Strategie von GM bewirken kann. Genauere Informationen zu dieser Veranstaltung auf der Website des GenderKompetenzZentrums www.genderkompetenz.info. |
Fachtagung "Vom Experiment zur Normalität - Bedeutung von Anwendungsprojekten für die Umsetzung von Gender
Mainstreaming im regulären Verwaltungshandeln" (Arbeitstitel)
Gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt führt das GISA (Gender-Institut Sachsen-Anhalt) am 06. Oktober 2005 eine Fachtagung zu GM-Anwendungsprojekten durch. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung hier. |
Gemeinsam für eine nachhaltige Familienpolitik
Eine gemeinsame Positionsbestimmung für eine erfolgreiche Familienpolitik legten die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, und der Vorsitzende der IG Bergbau Chemie Energie, Hubertus Schmoldt, am Donnerstag in Berlin vor. "Eine nachhaltige Familienpolitik hat die Chance, zentrale Werte wie Rückhalt in der Familie, Entfaltung der Person und Gleichstellung der Geschlechter mit wirtschaftlicher Dynamik und Chancengerechtigkeit durch Bildung von Anfang an so zu verbinden, dass daraus ein Erfolg für alle entstehen kann", heben Schmidt und Schmoldt die gemeinsame Verantwortung von Gewerkschaften und Politik hervor. |
Veranstaltungshinweis
Vom 08. - 10. September 2005 findet in Berlin an der Humboldt-Universität ein internationaler Kongress unter dem Titel "Femme Globale - Geschlechterperspektiven im 21. Jahrhundert" statt. Neben deutschen Initiativen zur Umsetzung der Geschlechterdemokratie ist auch der Austausch über internationale Erfahrungen zentrales Anliegen des Kongresses, insbesondere mit Blick auf die Strategie des „Gender Mainstreaming". Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung hier. |
Tagungsdokumentation
Die Dokumentation zur Tagung "Störfall oder Chefsache - Vereinbarkeit von Beruf und Familie" vom 12. April 2005 im
Schloss Hasenwinkel ist nun in gedruckter Form erschienen.
Infos zur Bestellung erhalten Sie bei Frau Dr. Renate Hill, Landesfrauenrat M-V, Tel.: 0381-4902442 oder per e-mail. Die Dokumentation steht außerdem im pdf.Format hier zum Download bereit. |
Genanet befragt die für die Bundestagswahl 2005 kandidierenden SpitzenkandidatInnen der Parteien zu ihren
Konzepten zu Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit
Genanet - die Leitstelle Gender, Umwelt und Nachhaltigkeit hat neun Wahlprüfsteine entwickelt. Diese konzentrieren sich auf das Thema Geschlechtergerechtigkeit im Bereich Umwelt und nachhaltige Entwicklung. So wird nicht nur danach gefragt, wie die Interessen von Frauen in der Umwelt- und Gesundheitspolitik oder im VerbraucherInnenschutz berücksichtigt werden sollen, sondern auch nach der geschlechtergerechten Verteilung der finanziellen Ressourcen und danach, wie in Zukunft Wirtschaft und Arbeit nachhaltig und gerecht gestaltet werden sollen. Die Wahlprüfsteine können im Internet heruntergeladen werden, dort sollen ab Mitte August die Antworten der PolitikerInnen veröffentlicht werden: www.genanet.de/wahlpruefsteine.html |
Gleichstellungsquiz
Möchten Sie Ihr Wissen zur Gleichstellungsthematik überprüfen? Dann klicken Sie bitte hier. |
Gender und Umwelt
Was hat Gender Mainstreaming mit verschiedenen Umweltschutzabkommen, in denen Emmissions- und Zertifikatshandel für Treibhausemissionen geregelt sind, zu tun? Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) untersucht in einem Ergänzungsbaustein, welche geschlechterspezifischen Auswirkungen marktwirtschaftliche Instrumente des Klimaschutzes erwarten lassen. Erste Details wurden Anfang Mai im Umweltministerium in einem Round Table-Gespräch zum Thema "Gender Mainstreaming und Klimaschutz" vorgestellt. Die Präsentation "Gender-Aspekte des Emissionshandels" von Immanuel Stiess steht hier zum Download bereit. mehr zum Thema Gender und Umwelt: www.genanet.de |
Aus dem GM-Netzwerk-MV:
Projekt "High Power Teams" Am 17.Juni 2005 führte das Projekt eine Abschlussveranstaltung mit gleichzeitiger Zertifikatsübergabe mit allen beteiligten Schüler/innen durch. An diesem Tag wurden auch die Ergebnisse einer Fragebogenaktion zum Thema Gender Mainstreaming, die auf Bitte der Jugendlichen ausgewertet wurde, vorgestellt. Im Ergbnis wurde deutlich, dass die im Projekt beteiligten Schüler/innen im Verlauf eine andere Sichtweise einnahmen: z.B. am Ende des Projektes wurde die "bessere Führungskraft" nicht mehr an das Geschlecht (den Mann) gekoppelt, sondern mit den erbrachten Leistungen verbunden. Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier. |
Wettbewerb "Bester Arbeitgeber Deutschlands"
Zum dritten Mal wurden in Deutschland anhand einer Befragung die besten Arbeitgeber/innen in verschiedenen Kategorien ermittelt. Hintergrund des Wettbewerbs ist eine Initiative der EU-Kommission, die damit das Ziel verfolgt, lebenslanges Lernen, Gleichheit der Geschlechter und die Förderung der Vielfalt in das Bewusstsein der Arbeitgebenden zu rufen. Den Sonderpreis "Chancengleichheit der Geschlechter" erhielt erneut das Pharmaunternehmen Lilly www.lilly-pharma.de/unternehmen/index-296.php. Weitere Infos zum Wettbewerb und Anmeldemöglichkeiten für 2006 finden sie unter: www.greatplacetowork.de
Wettbewerb "Erfolgsfaktor Familie"
Die Gewinner des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützten Unternehmenswettbewerbs wurden Ende Mai prämiert. Insgesamt 366 Unternehmen haben sich der Prüfung ihrer Personalpolitik auf Familienfreundlichkeit hin unterzogen. zu den Ergebnissen: www.erfolgsfaktor-familie.de/Wettbewerb/preisverleihung.aspx |
Neues im Netz
Mit dem neuen Internetportal Frauen machen Karriere sind zukünftig Infos über Frauenerwerbstätigkeit in übersichtlicher Form schnell und einfach zugänglich im Netz einzusehen. Ein lebendiger Dialog zwischen den Nutzenden soll sowohl durch die Rubrik "Karriere&ich" als auch durch eine "Online-Mentoring-Börse" gefördert werden. Weitere Informationen hier |
2007 - Europäisches Jahr der Chancengleichheit für alle
Im Rahmen des Konzepts zur Förderung von Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung in der EU hat die Europäische Kommission das Jahr 2007 zum "Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle" erklärt. Vier zentrale Themen, verschiedenen Initiativen und die weitere Behandlung der Geschlechterdimension als Ergänzung zur spezifischen Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern wurden benannt. Weitere Informationen hier |
Projekt "Berufe haben (k)ein Geschlecht"
Abschlussveranstaltung am 05.07.2005 ...die Reise der Wanderausstellung und dem gleichnamigen Begleitprogramm ist fast beendet. Auf der Abschlussveranstaltung werden Ergebnisse vorgestellt, die als Grundlage für eine Gesprächsrunde dienen. Frau Prof. Dr. Doris Lemmermöhle wird mit ihrem Vortrag "Berufsorientierung und Lebensplanung - gleiche Spielregeln für die Geschlechter" am Vormittag auf das Thema einstimmen. Wann? 05. Juli 2005 in der Zeit von 09.30 Uhr bis 13.30 Uhr Wo? im Rostocker Freizeitzentrum (Reutershagen) Einladung (PDF 90 KB)
Sonntagspapa ist out
Männer wollen ihre Vaterrolle aktiv wahrnehmen, haben aber immer noch mit den "drei K des Mannes: Konkurrenz, Karriere, Kollaps" zu kämpfen. Das Rollenverständnis vieler Männer ändert sich zwar vom "Brötchenverdiener zum anwesenden Elternteil". Dennoch nahmen im Jahr 2004 nur 5 % der jungen Väter Elternzeit. Gründe für diese Diskrepanz benennt Peter Döge in seiner Studie: zum einen die persönliche Identität. Zum anderen Probleme, die Arbeitgebende und das Kollegium den Männern bereiten. Trotz der inzwischen bekannten ökonomischen Nutzen familiengerechter Personalpolitik gelten "Erziehungsurlauber" oder "Teilzeitarbeiter" immer noch als "unmännlich". (ND, 24.05.05) Zusammenfassung der Studie von P. Döge hier. |
Mehr nordische Gleichstellung
Die nordische Gleichstellungsarbeit soll künftig noch mehr Bereiche als bislang umfassen, wobei besonderes Schwergewicht auf Machtstrukturen und Jugend gelegt wird. Auch die Männer sollen noch stärker als bisher in die Gleichstellungsarbeit einbezogen werden. Das beschlossen die GleichstellungsministerInnen der nordeuropäischen Länder auf ihrer Beratung am 20.05.2005 in Kopenhagen. In dem angenommenen neuen "Plan für die Gleichstellungsarbeit im Norden für die Jahre 2006-2010" wird betont, dass die multikulturelle Gesellschaft neue Anforderungen an die Gleichstellungsarbeit stellt und sie deshalb weiter ausgedehnt werden muss. Norden i veckan, 23.05.05
Gleichgestellte Finanzen im Norden
"Das Gleichstellungsdenken in den nordischen Finanzministerien ist ein wichtiger Weg, um Wohlstand zu schaffen und die vorhandenen Ressourcen auf die beste Art auszunutzen", sagte Vibeke Abel, Abteilungsleiterin im dänischen Gleichstellungsministerium, zur Eröffnung einer Konferenz zur "Implementierung einer Geschlechter- und Gleichstellungsperspektive in den Haushaltsprozess" am 23.05.2005 in Kopenhagen. Nordiska Nyheter, 24.05.05 |
Veranstaltungshinweis am 16. Juni 2005
Auf der Tagung "Gender und Behinderung, Gender Mainstreaming in Organisationen und Projekten behinderter Menschen" wird die Vernachlässigung des Merkmals Behinderung bei der Berücksichtigung geschlechterspezifischer Aspekte diskutiert. In den Arbeitsgruppen am Nachmittag werden verschiedene Beiträge und Fragen die Diskussion vertiefen. Wo? Berlin -Mitte, DORINT NONOTEL Weitere Infos zur Anmeldung, Ablauf und Kosten erhalten Sie hier. (PDF) |
Chancengleichheit im Ländervergleich
Völlige Chancengleichheit von Frauen und Männern hat bis jetzt kein Land tatsächlich erreichen können. Doch die skandinavischen Länder Schweden und Norwegen erreichten diese in Politik, Wirtschaft und Bildung am ehesten. Das ergab eine kürzlich vorgestellte Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Genf, die 30 OECD- und 28 Schwellenländer nach einem "Global Gender GAP" Index ordnet. Demnach belegt Deutschland Platz neun, zu den Schlusslichtern WEF-Rangliste zählen Indien (Rang 53), Pakistan (56) und die Türkei (57). FAZ-Online, 17.05.05 Zum Download der Studie klicken Sie bitte hier. |
Statistik
![]() Statistisches Landesamt Mecklenburg-Vorpommern Soeben ist die aktualisierte und überarbeitete Ausgabe des Statistischen Sonderheftes "Frauen in Mecklenburg-Vorpommern im Spiegel der Zahlen" erschienen. Neben zusammenfassenden Darstellungen ist die Situation der Frauen in verschiedenen Lebensbereichen in zahlreichen Tabellen und Abbildungen dargestellt. Pressemitteilung/Bestellinfos (PDF 17 KB) |
Veranstaltungshinweis am 26.05.2005
Der Verein "Rügen tut gut e.V." beteiligte sich im Juli 2004 an der Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familien. www.loake-buendnisse-fuer-familie.de Am 26. Mai 2005 lädt der Verein zum 1. Rügener Familienforum nach Bergen auf Rügen ein. Neben verschiedenen Fachvorträgen wird es die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch in den Foren am Nachmittag geben. Weitere Infos, Tagungsprogramm und Anmeldeformular finden Sie hier (PDF). |
Projekt "Neue Wege für Jungs"
Zeitgleich zum Girls`Day startete das BMFSFJ dieses Pilotprojekt und die dazugehörige Website www.neue-wege-fuer-jungs.de. Ziel ist die Vernetzung und Unterstützung von anderen Projekten und Initiativen zum Thema Berufs- und Lebensplanung von Jungen. Hilfreich sind außerdem die zum Download angebotenen Methoden, Daten, Fakten und zahlreichen Infos auf der Homepage bei der gemeinsamen Erarbeitung neuer Berufsperspektiven für Jungen in Pflege-, Erziehungs- und Dienstleistungsbereichen. |
Veranstaltungshinweis 27.10.-29.10.05
In diesem Zeitraum findet in der Uni Erlangen-Nürnberg ein internationales Symposium zum Thema "Frauen am Ball - Analysen und Perspektiven der Genderforschung" statt. Über den aktuellen Forschungsstand informieren internationale Referenten/innen. Weitere Infos zum Ablauf und Anmeldung erhalten Sie hier. |
Veranstaltungshinweis am 20./21. Mai 2005
An beiden Tagen veranstaltet das Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse eine Fachtagung zum Thema "GESCHLECHT ODER GESUND? Männer und Gesundheit" in Berlin. Die Tagung will - auch vor dem Hintergrund von Gender Mainstreaming - den Stand der Diskussion um Männergesundheit als Forschungsfeld, als Praxisgebiet und als Politikum aufgreifen und weiterbringen. Um Anmeldung bis zum 06.05.2005 wird gebeten. Für weitere Infos: www.forum-maenner.de oder www.boell.de (unter Veranstaltungen, Download Flyer). |
Internetnutzung II
Das bundesweite Webportal der Aktion Frauen ans Netz präsentiert sich in neuem Aussehen... www.frauen-ans-netz.de. Eine genaue Analyse der Internetnutzung von Frauen und Männern bietet die Gender-Sonderauswertung des (N)onliner-Atlas. Der (N)onliner-Atlas beschreibt jährlich die geschlechterspezifische Verteilung bei der Nutzung des Internets. Gender-Sonderauswertung (N)onliner-Atlas 2004 |
Internetnutzung
Kürzlich berichtete das Statistische Bundesamt, dass die Internetnutzung älterer Menschen deutlich zugenommen hat.www.destatis.de Aus Gleichstellungssicht ist besonders auffällig, dass es bei der Verteilung der Nutzenden deutliche Unterschiede zuungunsten der Frauen gibt: Im Jahr 2004 gingen 44% der Männer aber nur 29 % der Frauen der Altergruppe 55 bis 64 ins Intenet. Bei der Gruppe der 64-jährigen ist der Anteil der Männer dreimal so hoch (19%) wie der der Frauen (6%). In den vergangenen Jahren konnte immer wieder berichtet werden, dass der Frauenanteil bei der Internetnutzung steigt. (Quelle, PDF-Dokument). Das sollte allerdings nicht über die immer noch vorhandenen geschlechterspezifischen Unterschiede bei der Internetnutzung hinwegtäuschen. |
Antidiskriminierungsgesetze in den USA
Während in Deutschland noch immer über die Inhalte eines Antidiskriminierungsgesetzes gestritten wird, ist die Gesellschaft in den USA schon seit vielen Jahren von entsprechenden Gesetzesgebungen geprägt. Dennoch gingen 2004 bei der Gleichstellungsbehörde EEOC fast 80000 Beschwerden ein: 58 % von 234 großen Unternehmen wurden wegen Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz angezeigt. weiterlesen Dazu berichtete am 07. April 2005 die New York Times in ihrer Onlineausgabe über ein erst kürzlich gesprochenes Urteil, dass einer ehemaligen Bankangestellten circa 22,6 Mio Euro zuspricht. Die Frau wurde entlassen nachdem sie bei der Behörde EEOC Beschwerde eingelegt hatte. Die von der Bank zu zahlende Diskriminierungsentschädigung ist die höchste, die bislang einem einzelnen Klagenden zugesprochen wurde. |
Verteilung von Frauen in norwegischen Unternehmen
Norwegen hat das härteste Gesetz in Bezug auf die Gleichstellung von Frauen in den Leitungen von Unternehmen. Wenn in der Führung einer norwegischen Aktiengesellschaft nicht 40 % Frauen sind, riskiert das Unternehmen eine Zwangsauflösung. Das sieht das zwei Jahre alte, von der bürgerlichen Regierung verabschiedete Gesetz vor, das am 01.07.2005 in Kraft tritt. Von den Mitgliedern der Zentralorganisation des norwegischen Wirtschaftslebens, der alle großen Unternehmen angehören, hatten zum Jahreswechsel nur 20 % das Ziel erreicht. Unternehmen, die die Quote bis zum 1.Juli nicht schaffen, sollen eine Gnadenfrist von zwei Jahren erhalten. Seitens der Wirtschaft gibt es verstärkte Versuche, eine Änderung des Gesetzes zu bewirken. (Quelle:www.sr.se) |
Statistik zur Verteilung von Frauen und Männern in Berufen
Das Statistische Bundesamt informierte bereits im letzten Jahr darüber, dass der Männeranteil in Frauenberufen seit 1997 bis 2002 weitgehend unverändert sei. Bei den deutlich von Frauen dominierten Berufen im Bereich Verkauf und Büro ist zwar ein Ansteigen des Männeranteils gegenüber 1997 zu verzeichnen. Allerdings reduzierte sich im gleichen Zeitraum besonders in pflegerischen Berufen der Anteil der männlichen Angestellten. Auch männliche Auszubildende in typischen Frauenberufen blieben eher eine Seltenheit. Daraus läßt sich ableiten, dass die Berufswahl weiterhin geschlechterspezifisch getroffen wurde. Pressemitteilung Statistisches Bundesamt |
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